Bloggen...
einen Teil vom mir
wieder finden
in den Bildern
und Gedanken
eines anderen Menschen
mailen
telefonieren
schreiben
8 Stunden Zug fahren
viel stricken
Neigetechnikzug macht seekrank
und dann
im echten Leben ankommen
entdecken
wie schön
!
Also, dann bin ich also am letzten Wochenende nach Dresden gefahren um Rosalie und ihre Familie zu besuchen und noch etwas mehr kennenzulernen...
Am Freitagvormittag stand Schloß Moritzburg auf dem Programm meiner versierten Touristenführerin,
ist es nicht zauberhaft? Ein Spaziergang und dann Picknick am Seeufer... wir wissen, was schön ist!
Am Nachmittag trafen sich dann drei muntere Mädels zum Bloggerinnenklön bei Tee und Kaffee,
wer sie nicht sogleich da oben erkennt, es waren die
Rosalie('s Träume), die
Tina ('s Seelenwärmer) und die
Jule (macht was). Es gab viel zu schnattern, wie ihr euch denken könnt! ach, wie schön, uns endlich mal in Natura zu sehen!
Dann machten wir einen Stadtrundgang, Barock, Barock wohin man blickt!
Beeindruckend!
Ich muss zugeben, dass ich bis auf eine Postkarte, die mir mal jemand von Dresden geschickt hatte und ein paar Bildern in einem HB-Atlas bei meinen Eltern keine anderen Bilder von Dresden in mir hatte, als diese schwarzweiß - Bilder aus meinem Geschichtsbuch, die Dresden nach der verheerenden Bombennacht zeigen. Viele von euch kennen sie bestimmt auch.
Nun blieben mir Augen und Mund offen stehen,
wie schön alles wieder geworden ist.
Was für ein Wahnsinnsprojekt, die Rekonstruktion der Frauenkirche, die dunklen Steine sind die wenigen Originalsteine, die man wieder an ihrem ursprünglichen Platz einsetzten konnte...
Innen ein Blick in die Kuppel,
barocke Pracht.
Im Kontrast dazu die Kreuzkirche,
schlichter, meinem Leben und Empfinden näher,
ein Ort der Ruhe im Trubel der großen Stadt.
Das Schloß, König's wußten zu wohnen...
Der Dresdner Zwinger
Durchblick bis zur Frauenkirche
Am Samstag dann den Elbsandstein, ganz natürlich, also bevor er barockisiert wurde:
Ohne Schweiß kein Preis - gefühlte 1000 Stufen ging es hinauf, vermutlich waren es in echt 700, (wer mehr wissen will, schaut
hier ) aber das geht in die Waden, sag ich euch! Zur Belohnung gab es einen weiten Blick in das Elbtal!
(Den wir mit vielen Touristen teilten, was ihn aber nicht minder schön macht - von der Bastei hinunter.)
Auch hier gab es auch und da einen feinen Durchblick
Abends dann hat der Herr des Hauses im schönen Garten den Grill angeworfen,
während die holden Weiblichkeiten entweder das Kind belustigt haben, Gemüse geschnippelt, Speisen zubereitet, in die hohe Kunst des Spinnens eingewiesen oder sich sonst wie nützlich zu machen wussten...
Also, ich sag euch mal was:
Rosalies Garten ist gar nicht so schön, wie auf den Bildern...
der ist unendlich SCHÖNER!!!
Beim Lagerfeuerchen und etlichen Feierfeuerwerken der Nachbarsleute, mit zarten Gitarrenklängen und miteinander gesungenen oder gegenseitig vorgetragenen Liedern haben wir das schöne Wochenende gekrönt. Die letzten Sommerabendstunden genossen, geklönt, erzählt, gelacht, zugehört....
kurze Nacht,
schnelle Träume
kaum nach Morgengrauen
fährt der Zug
Abschied
mein Spinnrad bleibt da
und ich muss fahren
Danke,
liebe Rosalie
es war wunderschön,
reich
an Eindrücken,
Worten
und Gedanken -
bis auf Wiedersehen!
Das waren ein paar Bilder meiner kleinen Reise,
ins Unbekannte,
zu neuen Freunden -
das Leben kann uns so reich beschenken.
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche,
unseren kleinen Schulstartern im Schwabenland ganz besonders...
eure JULE
*