Dienstag, 30. April 2013

Maschenmarker, Henriette und ich...

CREADIENSTAG 
Bis vor Kurzem wusste ich weder, was ein "Maschenmarker" ist, 
noch wozu man ihn braucht und noch weniger, das ich ihn mal brauchen würde.
Derart unterbelichtet fristet ich völlig naiv mein Leben in aller Unschuld, sozusagen.


Aber so ist das, beim bloggen kommt eins zum andren.
Ich weiß jetzt, was und wozu und das ich ....
Brauchen, ist das eine.
Wie kann ich das selbst machen? - sofort die nächste Frage.


Denn diese kleinen Dingerchen, die irgendwie wie Ohrgehänge für Stricknadeln ausssehen, können doch gar nicht sooo schwer zu werkeln sein.
Sind sie auch nicht.
Also hab ich die Perlenvorräte geplündert, uralte Sachen wieder entdeckt,
Nylonummantelter Draht, Quetschperlen, diverse Glasperlen...


 Absolut das richtige "schnell zum Erfolg" Projekt für zwischendurch. 


Gestern hab ich euch hier Henriette vorgestellt,
ganz herzlichen Dank für eure lieben Kommentare,
das hat unsre Herzen wirklich erwärmt!  
Und das hier haben wir zwei Mädels zusammen genäht:


kleine Biegungen sind noch etwas kniffelig für uns 


aber wir arbeiten dran.


Voila, ein Tetraeder - Täschen, damit in meiner "Alles Drin" nicht auch immer "alles drin" rum fliegt.


habt eine feinen Tag, ihr Lieben,
eure JULE


äh... das mit der perfekten Motivaufteilung auf einem Tetraeder -Täschchen kriegen wir ein andres mal...
aber gefüttert ist ja auch mal nicht schlecht, oder? was machen die anderen? HIER geht's lang zum Creadienstag

Montag, 29. April 2013

MONTAGsGRUSS

"HENRIETTE" 
oder: alte Liebe rostet nicht

Ich habe eine neue Mitbewohnerin.
Eine feine, sehr nette, ältere Dame.
Wir kennen uns schon lange, nicht eine halbe Ewigkeit, aber doch schon sehr lange.
"Liebchen," sagt Henriette, wenn ich darauf zu sprechen komme,
"Liebchen, ich kannte dich, als du noch sooo klein warst!"
"Liebchen" sagt sie gern zu mir und ich habe nichts dagegen.

Und sie hat ja recht. Es gab Zeiten, da war ich noch sooo klein.
Da konnte ich bequem unter ihrem Nähtisch sitzen, auf dem Pedal,
den Lederriemen abhängen um das Schwungrad als Autolenkrad zu benutzen,
diese Fahrten waren technikbedingt etwas holperig, 
da sich das Pedal ja hin und her bewegte unter meinem Kinderpopo...

Henriette war die Nähdame meiner Großmutter.
Nicht das meine Oma eine enthusiastische Näherin gewesen wäre.
Aber eine Nähmaschine ist praktisch und gehörte wohl dazu. 

"Henriette von Anker" wäre wohl ihr vollständiger Name.
Über ihr Alter schweigt sie sich vornehm aus.
Ich habe versucht es zu recherchieren, aber da hat bislang das Internet 
schmählich versagt. Ich vermute, sie wohnte seit den 30er Jahren bei meiner Oma.

Henriette ist auf Zack sag ich euch, sie beherrscht Geradeaus genauso wie Zickzack, 
kaum erwähnenswert, dass die Stichlänge den Nähwünschen angepasst werden kann.






Sie kann nähen und stopfen.



Henriette hat auch innere Werte...




und ein Sortiment an Nähfüßchen hat sie auch noch, z. B. Reißverschluss - Füßchen z. B. 
Ja, meine Dame ist unglaublich!

Ein Rätsel war mir allerdings, wie ich Henriette einfädeln sollte.
Klar, durch das Nadelöhr und die zwei Schritte davor waren nicht schwer, 
aber um welche der beiden Dinger mit den Spiralfedern hier bitte schön soll es gehen?
Probieren, probieren, probieren.... stöhn,
Henriette, nun sag schon, wo geht's lang?
Aber meine alte Dame schwieg...

aber irgendwann hatten wir beide es geschafft.


 Psst, noch ein Blick unter den Rock, sozusagen...


Die Unterfadenspule sieht heutzutage eigentlich  beinahe immer noch so aus, oder?



Na, dann, Henriette, legen wir mal den Riemen auf!


Dein goldener Pfeil weißt mir die richtige Schwungrichtung... danke!



- So, Henriette, jetzt kann es endlich losgehen, was meinst du?
"Liebchen..." hüstelt Henriette .
- Ja? frage ich höflich.
"Liebchen, du hättest nicht zufällig noch was aus dem kleinen Fläschchen,
nur so einen ganz, ganz kleinen Schluck?"
- Fläschchen? ich überlege. Fläschchen.... Meinst du das Nähmaschinenöl?
"Hüstel." pikiertes Schweigen.
- Nähmaschinenöl,  was für ein profanes Wort. Als wenn Henriette einfach nur so eine "Nähmaschine" wäre, die geschmiert werden müsste. Unverschämt. Ich merke es schon, das war falsch. Total. 
"Liebchen. Den guten Tropfen von neulich, du weißt schon...." versucht sie es noch einmal.
- Ja, oh, entschuldige, ich laufe, ich eile, ich hole...
"Danke, mein Kind. Weiß du, dann geht es einfach leichter, finde ich."
- sozusagen wie geölt, denke ich, sage aber nichts. Man muss nicht immer sagen, was man denkt, oder?
 "Liebes..." ruft sie mir nach.
Ich drehe mich um, - ja, was ist denn, Henriette?
"Und was nimmst du?" fragt sie. 
- Ich, nehmen, och, ehm...  - ich überlege.... - Eierlikör! antworte ich ihr.
Ich könnte schwören, sie hat mir zugezwinkert....

Also sitzen wir zwei jetzt hier, genehmigen uns noch einen Kleinen, damit es nachher einfach leichter geht.
Henriette und ich.
Hach, ich liebe sie, sie ist so eine Seele von Nähmaschine!

*

Henriette gehörte meiner Oma mütterlicherseits. 
Sie kennt mich, seit ich ein kleines Kind bin. 
Als der Haushalt meiner Großeltern nach ihrem Tod aufgelöst wurde, wollte niemand ausser mir Henriette haben. Sie ist mehrmals mit mir umgezogen, war mein kleiner Schreibtisch, Beistelltisch, stand im Keller, weil es keinen Platz gab für sie, bis ich sie dieser Tage wieder geholt habe. Nach Jahrzehnten  habe ich sie, im wahrsten Sinne, aus der Versenkung geholt. Geputzt, geölt, ein neuer Lederriemen, Rätselraten um das richtige Einfädeln, nun läuft sie wieder, wie geschmiert sozusagen, ich bin begeistert! Alles ohne Elektrik, die Mechanik kann man sehen. Umwerfend. Und weil ich Erfahrungen mit dem Spinnrad hatte, war das gleichmäßige Pedaltreten auch nicht so schwer.
Aber ich stelle fest, dass eine Nähmaschinenbeleuchtung heutzutage eine feine Sache ist - aber das sage ich Henriette nicht....
Morgen zeige ich euch, was wir zwei miteinander gewerket haben. Nix großes, aber ein erstes Winziges.

habt einen schönen Tag,
JULE

Dienstag, 16. April 2013

Frühlingstönetasche und Murmelsteinsäckchen...

zum Crea - Dienstag
und auch upcycling-day,
denn hier wurde mal wieder eine alte Kinder - Jeans verwerkelt, was man vor allem auf der Rückseite an der Naht gut sehen kann. Gebrauchte Jeans sind herrlich griffig und weich, finde ich.
Außerdem kamen noch diverse Restchen diverser Stöffchen, die beim Nähen eben so rechts und links der Nahtzugabe abfallen zum Einsatz (ich liiiiibe diesen Äpfelchenstoff von hilco!). 



Reißverschluss Meterware -  eine gute Erfindung, da man ihn wunderbar im Vorrat halten kann. 
Und Dank you tube weiß ich jetzt auch ganz bestimmt wie der Zipper drauf zu machen ist,
wie schön, dass es dort nette Menschen gibt, die mir das erklären!


Ein schöner Rücken... bekam einen Häkelstern aus der Kruschtelkiste. Er war ein "den häkele ich jetzt einfach mal so"-Versuch und irgendwie krieg ich bei seinem Anblick etwas Meeresstrandfeeling...


Das ganze sieht von vorne so aus, trägt selbstbewusst ein Labelchen...
und hütet meine chimes . link
Schlägt man die Stäbe an erklingt ein feiner, zarter Ton...
ich nutze das Instrumentchen gern in meinen Musik-Kinderstunden.


Und wo wir grade dabei sind:
ein Säckchen für die Murmelsteine...


Als ich bei einer Musikfortbildung ein Spiel - Lied von den Murmelsteinen hörte, fiel mir ein, dass ich von Moen (dänische Insel) einige dieser wunderbaren Kugelflint-Steine mitgebracht habe. (Im link werden eine weitere Besonderheiten der Kugelsteine, die "Klappersteine" erklärt. Die findet man allerdings wirklich sehr selten - aber ich hatte schon 3 x mal Glück.) Die abgebildeteten Steinkugeln sind öfter zu finden. Wieder daheim habe ich flink ein Säckchen genäht und gefüllt mit 2 Kugelsteinen und 2 Lochsteinen der Kursleiterin geschickt. Sie hatte in der Fortbildung zwar einen möglichst runden Kieselstein dabei, 
aber sagt mal ehrlich:


das sind wunderbare Murmelsteine oder?
Sie hat sich sehr gefreut... 

Schnittmuster? so pie x Schnauze, wie Ichs halt gebraucht habe.
bunte Stoffreste,
alte Kinderjeanshosenbeine,
für den Beutel wurde ein Ärmel eines abgelegten Kleides geadelt.

mehr Feines gibt es hier (upcycling) und hier (creadienstag)

liebe Grüße, JULE

Montag, 15. April 2013

"Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen."

Eigentlich logisch. Ich möchte sogar sagen: klar, was hattet ihr denn gedacht?

Und wenn das stimmt, dann frage ich mich, was in diesem Sinne ein gutes Buch ist.

Ich denke, es ist nicht eines, in dem Heldensagen erzählt werden. 
Es darf nicht eindimensional erzählen, sondern muss ehrlich und lebendig sein.

Es müsste ein Buch sein, dass von der Neugier auf das Leben erzählt, vom Ausprobieren, vom Hinfallen, Scheitern und wieder Aufstehen. Von Trauer und Verletzung, von Heilung und von Freude.
Vom Staunen über das Leben und von der Erfahrung enttäuscht zu werden. Vom Suchen und Finden, vom Halten und Loslassen. ...

Bei ganz Vielem freue ich mich, dass es mein Sohn lesen konnte und lesen kann.  Ich konnte ihm meine Begeisterung weitergeben, die Faszination für bestimmte Dinge. Wir haben viele schöne  Zeiten miteinander erlebt und das hört auch hoffentlich nicht auf. 
Aber natürlich gibt es auch das andere. Ich war nicht immer glücklich über das, was in meinem Lebensbuch geschrieben steht. Ich war nicht immer glücklich, dass mein Sohn es lesen musste. Aber ein anderes Buch vom Leben seiner Mutter kann ich ihm  nicht anbieten. Und doch denke ich, dass er es liebt, wie er mich liebt, eben mit Ecken und Kanten. Ich hoffe, dass er manches im Nachhinein  besser verstehen wird, wenn er als Erwachsener darin zurück blättern kann. 

Und ich weiß noch nicht einmal, was auf den nächsten Seiten auf uns wartet...

Derjenige, der mir von diesem Zitat gestern erzählt hat, meinte, es habe ihm zunächst Angst gemacht. Was für eine Verantwortung! - Ich finde, es ist eine Herausforderung, aber eine sehr schöne. Mich fordert der Satz heraus, wahrhaftig zu sein, in dem was ich tue, wie ich mein Leben gestalte. Ich möchte, dass mein Sohn das lesen kann: meine Versuche im Leben wahrhaftig zu sein. 

Das Zitat ist schon sehr alt. Es stammt von Augustinus, 354 - 430.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche - eure JULE




Samstag, 13. April 2013

BANDWEBEREI - TRADITION & FASZINATION

Heute möchte ich euch mitnehmen in eine Bandweberei.
Besser gesagt in die "Bandweberei Kafka" in Wuppertal.
Hier werden sowohl nach alten als auch nach neuen Entwürfen Bänder gewebt.


In dem Backsteingebäude im Hintergrund befindet sich die Weberei. In dem mit Schieferplatten getäfelten Haus befindet sich die Geschäftsstelle, Verwaltung und der Verkaufsraum der Bandweberei Kafka.


Die Firmenbesitzerin führte uns in den unteren Raum der Weberei.
Eng ist es hier, uralte Riesen stehen dicht an dicht. Für mich sind diese Bandwebstühle Wunder der Handwerkstechnik. 


Oben auf dem hohen Webstuhl sitzt die "Kommandozentrale" des Webstuhls. Ein Lochkartensystem reguliert, wann welcher Litzen unten welchen Kett - Faden anhebt, damit das Muster entsteht. Es gibt nicht einmal mehr eine Handvoll Hersteller in Deutschland, die noch neue Lochkarten für neue Muster prägen können. Aussterbende Handwerkskunst.


Zum Verständnis ein bisschen Weber-Latein:
Auf dem nächsten Bild seht ihr die vielen Litzen, die von oben nach unten laufen, jedes Bündel führt zu einem Band, bzw. zu den Kettfäden eines Bandes und jede einzelne Litze kann für ihren Kettfaden bestimmen, wann dieser hochgezogen werden soll. Jeder Kettfaden läuft durch seine eigene Litze. Der Kettfaden ist der Faden, der waagerecht liegt und der auch bei einem ganz einfachen Kinderhandwebrahmen gehoben wird. Also die Fäden, die als erstes aufgespannt werden.Viele Kettfäden sind die "Kette". Der Faden, der hindurch geschoben wird nennt man den "Schuss(faden)", denn bei einem Webstuhl geht das auch wie geschossen schnell. Das Gerät, dass die Garnspule hält, die durch die Kette sehr schnell "geschossen" wird, nennt man passenderweise den Schützen. Bei Handwebstühlen, die nicht mit einem Schnellschuss arbeiten, nennt man dieses kleine Gerät "Schiffchen", weil seine Form an ein kleines Boot erinnert.


Kleine Schnellschützen sind neben jeder Kette angebracht. Sie kommen, je nach dem welche Farbe gebraucht wird, zum Einsatz. So entstehen auf einem breiten Webstuhl mehrere Bänder gleichzeitig.
Vorne sieht man das gewebte Band. Es läuft nach unten und wird auf dem "Warenbaum" aufgewickelt.


Hier noch mal zusammen: von oben kommen die "Litzen", welche die Kettfäden heben. Darunter sieht man die vielen kleine Schützen und wenn man genau hinschaut auch die Bänder... eins ist grün, die daneben sind beige und rot.




Die Kettfäden der Bänder sind auf großen Rollen aufgewickelt, sie müssen absolut gleichmäßig gespannt sein und werden nach vorne zum sogenannten Warenbaum geleitet. Also dahin, wo das fertig gewebte Band aufgewickelt wird. Auf diesem Weg von hinten nach vorne wird jeder Kettfaden durch seine eigene Litze geführt. Die dann wiederum, wie beschrieben, im richtigen Moment den Kettfaden hebt, wenn der Schussfaden drunter her geführt werden soll.
Ganz schön kompliziert, oder?
Aber im Grunde basiert es auf dem Prinzip, das ihr vielleicht alle von den einfachen Kinderwebrahmen her kennt. Durch das Heben bestimmter Kett - Fäden und das Hindurchschieben eines Schussfadens entsteht ein Gewebe, ein Stoff oder ein Band. Wenn einzelne Kettfäden gehoben werde, andere nicht, dann entsteht das sogenannte "Fach", durch das der Schussfaden geführt wird.
Die Farben der Kettfäden und der Schussfäden gestalten das Design,
ebenso wie das Webmuster, die Abfolge der Hebungen der Kette.
So hat ein Geschirrtuch meistens eine einfach "Leinwandbindung" (über eins, unter eins, wie beim Kinderweben, in der nächsten Reihe versetzt) eine Jeans hat eine "Köperbindung" (über zwei, unter eins und in der nächsten Reihe das ganze versetzt)


Wie das mit diesem feinen Material umgesetzt wird, ist absolut faszinierend. Feinste Garne in den schönsten Farben... es dauert mehrere Tage, bis ein Webstuhl für ein neue Bänder neu "eingerichtet" ist, d. h. bis die neuen Kettfäden, die dazugehörigen Litzen und die neuen Lochkarten zusammen vorbereitet sind.
Die Maschinen sind schwer. Der Boden ist in kurzen Abständen mit Stahlträgern stabilisiert, denn die Webstühle vibrieren stark beim Weben. Ausserdem muss man mit Lärmschutz arbeiten, weil es einen Höllenlärm macht, wenn die Webstühle laufen.


 Ich habe mich sehr gefreut, dass sich die Besitzerin der Bandweberei die Zeit genommen hat, unser kleine Schar Interessierter persönlich durch ihre Weberei zu führen, uns einen Einblick in diese Welt zu vermitteln und uns etwas aus der Firmengeschichte zu erzählen!


In der unteren Etage der Villa befindet sich der Verkaufsraum der Bandweberei. Hier ist die große Auswahl der Bänder zu bestaunen und zu kaufen! Bei einer Tasse Kaffee und ein paar Keksen lässt dich der Einkauf mit allen Sinnen genießen...
Wenn ihr wissen wollt, welche Bänder die Weberei Kafka webt, dann folgt dem Link unten.
Man kann die Bänder auch im Online -Shop anschauen und bestellen.
Aber ein Besuch in dieser Weberei lohnt sich. Zu welchen Zeiten die Weberei Besuchern offen steht, erfahrt ihr ebenfalls auf der homepage.


Ich hoffe, ihr seid neugierig geworden, dann stöbert in der homepage der Weberei...
ich habe mir bei meinem Besuch auch einige Meterchen mitnehmen müssen, 
ich hüte sie wie einen Schatz und hier und da kamen sie schon zum Einsatz.
aber noch mehr Fotos zeige ich heute nicht : )

*
und nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende,
eure JULE
*

Dienstag, 9. April 2013

Crea - Dienstag - kleine Häkeleien

Eine kleine Häkelei sollte es werden. 
Einfach mal der Versuch, aus granny squares ein Armband zu werkeln.


Für das größere Armband habe ich 4 Blüten - Granny's gehäkelt, 
einfach "so", also ohne Anleitung, 
kleine Spontandingerchen. (erfahrene Granny-Häklerinnen haben da sicher noch viel Schöneres auf Lager.)
Puh - habe ich beim Vernähen von 4 x 3 Farben = 24 Fadenenden + Lila Randfarbe
gedacht, das ist noch keine Decke und ich stöhne trotzdem!
Ich verneige mich tief vor allen unermüdlichen Granny-Süchtigen!


Für das kleinere Armband, das an einem sehr schmalen Handgelenkt Heimat finden möchte,
habe ich nur drei Blüten häkeln müssen...


Da die Armbänder auf die Reise geschickt wurden erhielten sie noch eine kleine "Dreingabe",
2 an den Ast-Hängerchen


Jetzt hoffe ich, dass meine schmückeligen Dinge gut ankommen, in beiderlei Hinsicht. 


Und das die Baumwollarmbänder bald die wollenen Pulswärmer ablösen dürfen.


Material: 
merc. Baumwollgarn, 50g / 120m
ich hab mir mal verschiedene Farben gekauft, einfach wie eine Auswahl an Buntstiften.
So habe ich ein einfach Farben da, wenn ich kleine Sachen häkeln will.

Knöpfe: alte Wäscheknöpfe, für das größere Armband Perlmutt, für das Kleinere weißes Glas.

Und jetzt geh ich mir dann doch auch noch eines häkeln....

liebe Grüße,
JULE
noch mehr CREAtives am DIENSTAG gibt es hier,