Freitag, 18. Oktober 2013

Stockholm, du Schöne.....

Teil 1 - alt und wunderschön...

Während in Stuttgart die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit anliefen,
reisten wir gen Norden,
einmal Stockholm hin und zurück.
Wobei ich mich dann ja immer wieder frage, warum ich eigentlich immer eine Rückfahrt buche...

Mit einer kleinen Reihe von Posts möchte ich euch mitnehmen in die Perle der Ostsee, 
nach Stockholm. Gesehen mit meinen Augen, festgehalten mit meiner Kamera.
Das, was eben so ging, wenn man, wie wir, nur eine halbe Woche Zeit hat.
Da ist "wiederkommen-wollen" fest vorprogrammiert.

Heute also Teil 1 -
Wir haben uns bei diesem Besuch vor allem das alte Stockholm gesucht.
So beginne ich mit Bildern aus der Altstadt, der "Gamla Stan" von Stockholm.


Die schmalen Strassen und Gassen sind gesäumt von hohen, alten Häusern.  Die Farbe Ocker taucht alles in ein warmes Licht. Der Himmel strakend blau, als wir an unserem ersten Tag vor allem Zeit in Gamma Stan verbracht haben. Kleine Läden reihen sich in den etwas breiteren Gassen aneinander, Touristen Schnick Schnack aber auch viele wirklich schöne, ja, typisch nordische Dinge gibt es zu sehen - und zu kaufen.

Ewa i Walla  -  isländische Mode  -  Oleana, aus Norwegen
hilda-hilda (Textiles), Kalika (Spielzeug) 

Am zweiten Tag zog es uns nach Södermalm. 
Hier stehen die großen Häuser, die mich an "Karlsson vom Dach" erinnern...


 Und dann doch noch dazwischen die typischen, kleinen roten Holz - Häuser, alles nur ein paar Schritte voneinander entfernt und eigentlich auch noch mitten in Stockholm.


Am Samstag fährt noch die Museumsstraßenbahn. Es rumpelt und rappelt beeindruckend, wenn sie über die Schienen rattert - und die Stationen werden noch "live" und "ganz in echt" angesagt.


Hat es euch gefallen? 
Beim nächsten Mal zeige ich euch, wo die Nobelpreisfeierlichkeiten stattfinden...
habt eine ein schönesWochenende,

Montag, 14. Oktober 2013

...kommt zum Pflaumenbäumchen....

MONTAGsGRUSS

"Kommt ein kleiner Mann daher,
kommt zum Pflaumenbäumchen.
schaut hinauf und freut sich sehr,
sieht die vielen Pfläumchen.
Und er schüttelt: schwapp, schwapp, schwapp
fallen alle Pflaumen ab.
Männlein liest sie in den Sack,
trägt nach Haus sie Huckepack."

(altes Fingerspiel)

Es ist noch gar nicht so lange her, da bekam ich von einer Kollegin eine Schüssel voll mit Pflaumen, besser gesagt: Zwetschgen.
Ich hatte nicht gedacht, dass Zwetschgen einen derart unglaublich wunderbaren Duft verbreiten können.
Es war, als hätte ich die schönsten Blumen im Haus.
Einen Tag habe ich die Prachtdingerchen auf dem Tisch stehen lassen, 
weil ich den Duft so genossen habe.
Zart fruchtig, blumig, fein, verführerisch, himmlisch...


Aber am nächsten Tag hab ich 
Zwetschgenmus
gekocht:

Im weltweiten Netz habe ich eine interessante Variante entdeckt: 
den zerschnittenen Früchten wird u. a.  eine unreife Walnuss samt ihrer grünen Hülle beigegeben. 
Und was soll ich sagen?
Es ist absolut das Tüpfelchen auf dem i!

3kg Zwetschgen
500g Rohrzucker
1 - 2 Teelöffel gemahlenen Zimt
 8 - 12 Zwetschgenkerne
und eine grüne Walnuss

Alles sanft aufkochen, köcheln lassen, etwa eine halbe Stunde, immer wieder umrühren
dann bei 150° im Backofen weiter köcheln lassen, auch jetzt immer mal umrühren. (Der Kochtopf sollte keine Kunststoffgriffe haben!) Es wird kein Gelierzucker verwendet. weil die Früchte eher eingedickt werden und das fruchteigene Pektin genug ist.
Da es nach 2,5 Stunden zwar noch nicht genug eingedickt war, ich aber dringend ins Bett gehen wollte, hab ich den Ofen ausgemacht und das Mus am andren Tag noch einmal eine 1/2 Stunde gekocht. Pürieren war nicht mehr nötig, nur die Kerne und die Überreste der Walnuss hab ich entfernt.
In Gläser mit Twist-off Deckel gefüllt und die werden nun nach und nach verschnabbuliert.

Noch ein Tipp: damit die Gläser sozusagen steril sind, spüle ich sie heiß aus und stelle sie zum Trocknen bei 100° in den Backofen. 

Ich wünsch euch eine schöne Woche - 
und hier und da eine echte Herbst - Lustbarkeit!