Sonntag, 22. Juni 2014

Cobario - Musik im Blut




Gauklerfest 2014 in unserer Stadt - und wieder dabei: "Cobario" aus Wien.
3 Musiker - und ihr "Mädchen - für - alles" mit Sonnenbrille und Hut.

Man nehme:
2 Gitarristen und einen Geiger,

ganz viel Fingerspitzengefühl 
in 6 Händen,
das Lebensgefühl aus
Südamerika,
dem Orient,
dem Balkan,
mixe alles,
gebe etwas Feuer dazu,
Lust und Leidenschaft...

heraus kommt
eine Musik, die nach Sommer schmeckt.
nach Rotwein und Leichtigkeit,
nach einem Abend, 
an dem man barfuß auf warmen Pflastersteinen tanzen will.





Wenn Musiker so spielen, dass man spürt: sie lieben ihr Instrument,
sie lieben ihre Musik,
sie sind ganz in dem, was sie gerade tun -
dann stimmt es, dann steckt Musik im Blut.

Wer mehr wissen will, kann hier nachlesen, wer "Cobario" sind.
Auf alle Fälle sind sie mehr als "nur" Straßenmusiker. Viel mehr.
Seit sie den 1. Preis beim Klezmerfestival in Salzgitter gewonnen haben, dürfen sie sich sogar "Könige der Straßenmusik" nennen - gratuliere!
Und so spielen genau dort: auf der Straße. Nicht nur da, aber eben auch auf der Straße.
Und es macht so irrsinnig Spaß ihnen zuzuhören!

Habt einen guten Start in die neue Woche!

*
wünscht euch, die JULE

Mittwoch, 18. Juni 2014

"Minnesdag"




Danke, mein Liebster, für diese, unsere gemeinsame Zeit.
Diese kostbare Zeit voller Leben,
Lachen, weinen, 
zanken, versöhnen,
staunen,
überraschen,
lieben,

noch einmal Ja-sagen?
JA!
Jeden Tag aufs Neue.

Gott segne uns ein weiteres gutes, gemeinsames Jahr


Freitag, 13. Juni 2014

Der Ball ist rund....

... aber nicht jeder Ball hat ein Mäuseschwänzchen!

(Tutorial am Ende)

Seit den Osterferien stecke ich voller Elan in einer Weiterbildung.
Wenn ich nicht gerade an den Fortbildungsterminen teilnehme, lese ich mich durch Bücher zum Thema "Rhythmik". 
Rhythmik ist eine pädagogische Arbeitsweise, in der Musik und Bewegung verbunden werden. Den Kindern werden Erfahrungsräume eröffnet, es darf experimentiert werden, alleine, zusammen, es darf gestaunt und gelacht, getanzt, gesungen, gestampft und geklatscht werden.
Die Musikalische Früherziehung hat viele Elemente der Rhythmik.


M. Scheiblauer, die die Rhythmik geprägt, unterrichtet und gelebt hat,
drückt den Weg der Lernerfahrung durch die Rhythmik so aus:

"Erleben - Erkennen - Benennen"



In einem der älteren Rhythmikbücher, die ich mir in der letzten Zeit zugelegt habe,
wurden diese kleinen Bällchen beschrieben.


"Mäuschenball" nennt B. Holzapfel sie in ihrem Buch "Rhythmische Bewegungsspiele"


Für die Rhythmik mit unter 4 Jährigen sind sie gedacht.
Ich bekam sofort Lust, meine Baumwollvorräte zu sichten und viele kleine Mäuschenbälle zu häkeln.


Die Beschreibung im Buch ist knapp:
"schließen sie 3 Luftmaschen zu einem Ring und beginnen sie eine Kugel zu häkeln."
???
Ich musste schmunzeln, war es Ende der 70er Jahre jedem klar, wie das gehen soll?

Ich hab ein bisschen probiert - dann hatte ich den Dreh raus!
Und weil es so viel Spaß macht, diese Bällchen zu häkeln und weil es so schnell geht, 
hab ich es für euch aufgeschrieben:

MÄUSEBÄLLCHEN - TUTORIAL

Baumwollhäkelgarn, z. B. Quattro von Lang 50g, 120m
Häkelnadel Nr.3
Stopfmaterial

M=Masche
LM = Luftmasche
FM = feste Masche
R = Runde

1. R:    5 LM zu einem Ring schließen.
2. R:   In jede M 2 FM häkeln = 10 M sind im Ring
3. R: in die 1. M 1 FM, in die 2. M 2 FM , insgesamt 5x wiederholen = 15 M
4. R: in die 1. + 2. M je 1 FM, in die 3. M (also zwischen die 2 FM der Vorreihe) 2 FM, 
insgesamt 5 x

Diese R insgesamt 7x wiederholen. Die Zunahmen liegen immer übereinander, es entsteht ein 5 Eck. Mit jeder R erhöht sich die M Zahl um 5 M.

Nach insgesamt 7 R mit den Zunahmen aufhören und 6 R ohne Zunahme häkeln.
 Im unteren Teil des Bällchens wurde an den Zunahmepunkten 2 FM gearbeitet, nun wird beim Abnehmen immer eine M übersprungen, damit das Bällchen gegengleich gearbeitet wird.
Runde um Runde wird so gearbeitet, bis ein fingerdickes Loch bleibt.
Nun wird das Bällchen mit Füllwatte gestopft, möglichst fest.
Dann das Bällchen beenden, die Runden wie beschrieben weiter häkeln, bis das Loch ganz geschlossen ist. 
Für das Schwänzchen den Faden nun doppelt nehmen, ich habe einfach eine lange Schlaufe gemacht und mit dem doppelten Faden durch die letzen 2 M gehäkelt, die das Bällchen verschlossen haben. am Ende des Schwänzchens habe ich dann nur die letzten Zentimeter durch die letzte M gezogen, fertig.
2 Fäden sind zu vernähen: der Anfangsfaden und der Endfaden, der durch das Doppelt nehmen zum Schluss am oberen Teil des Bällchens liegt, nun kann man da auch noch alles ganz "dicht" nähen, falls nötig.

Mh, es häkelt sich bedeutend leichter, als eine Beschreibung zu schreiben.
Ich hoffe, ihr kommt klar damit, wenn ihr es ausprobieren wollt!