Donnerstag, 25. September 2014

Umbrisch-provencealischer Markt

am letzten Wochenende war es wieder soweit:
Tübingen lud zum umbrisch - provencealischen Markt ein.

In der Innenstadt erwartete die Besucher eine Vielfalt an Ständen, Kunsthandwerk, traditionelles, kulinarische, weinseliges... ein Augen und Gaumenschmaus - ja, Tübingen weiß zu feiern! einen kleinen floraler Eindruck hab ich euch mitgebracht:


Herbstlicher Reigen...


 Wohnzimmer im Grünen...


Hauswurz in  Form gebracht...


Dann grummelte es, es wurde dunkel, und die dicken Wolken, die sich schon eine Weile das muntere Markttreiben von oben angesehen hatten, entluden sich buchstäblich unwetterartig.
"Alles rennet, rettet, flüchtet..." 


Aber kaum war das vorüber, kamen alle wieder hervor...
und ein Sekt kann, wie ihr seht, im Sonnenschein auch sehr Stil-voll genossen werden, wenn Mama einen schicken Getränkehalter am Kinderwagen hat.... ok, der "Schoppi" (sagt man im schwäbischen) für den Junior war auch dabei... für jeden etwas eben.


Und zu guter Letzt noch zwei neue Armbänder, diesmal im dreifach Geflecht.
Mehr dazu auf meinem Sami - Armbänder - blog bei
danke fürs Vorbeischauen!

habt es richtig fein, ihr Lieben!



Donnerstag, 18. September 2014

Kreativer Nachwuchs...

"Ich zeig dir mal was richtig Gutes", sagte der Sohn neulich zu mir. Richtig gut, das war das Foto auf seinem Handy. Es zeigte eine Umhängetasche, die aus zwei Langspielplatten und einem dazwischen genähten Stoffstreifen bestand. Stimmt, sah richtig gut aus!
"Wie macht man so was?", war dann die Frage. 
Natürlich hab ich gern dem interessierten Sohn in groben Zügen erklärt, wie man so was macht.

Zeit verging, da klingelt mein Handy. 
Handy und ich waren gerade in Schweden, der große Sohn ( fast 17) ist nicht mitgefahren. 
"Also, diese Tasche aus den Schallplatten.... ich will die für C. machen...."
(C Punkt ist eine sehr, sehr sympathische Sie, ich kann gut verstehen, warum C Punkt eine solche Tasche bekommen sollte!) 
Es folgte: Mutter - Sohn - Fernkurs per Handy 

Wieder zu Hause brachte er mir die angefangene Tasche und ich muss sagen: Spitze!
In die Schallplatten waren Löcher mit einer heißen Nadel gestochen worden,
ein schickes Stück Wachstuch war im wahrsten Sinne des Worte fachmännisch dazwischen genäht.


Gemeinsam beschlossen wir, das die Tasche noch ein Futter brauchte, 
eine abgelegte Jeans wurde dem Upcyling zugeführt.
Nun aber war Muttern gefragt, der Tasche noch einen kleinen, letzten Schliff zu verpassen.

C  Punkt hat sich, gelinde gesagt riesig gefreut, 
jedenfalls bekam ich postwendend eine SMS von meinem Sohn, dass das Werk gut ankam...
Und ich bin irre stolz auf meinen Sohn, der sich bislang eher beim Theaterspielen, aber nicht unbedingt als begnadeter Handwerker hervorgetan hatte. Es ist doch schön, neue Seiten an vertrauten Menschen zu entdecken!


PS:
Irgendwie hat mich die ganze Geschichte dann an eine Episode erinnert, die sich eine Generation vorher ereignet hat. Mein älterer Bruder kannte eine sehr nette J Punkt, die unbedingt eine schicke Ledertasche bekommen sollte. Mit dem Leder und diversen Utensilien rückte er dann bei meiner Mutter an... was tut so eine Mutter nicht alles, wenn die XY Punkt ihres Sohnes eine nette Sie ist....
gestern hat meine Mutter am Telefon gelacht und gesagt, 3 Ledernähnadeln für die Nähmaschine hätte sie bei der Aktion damals geschrottet.... Na, da bin ich doch noch gut davon gekommen....

Entschuldigt die schlechte Fotoqulaität, das musste dann am Ende sehr schnell gehen.

wird gezeigt bei KOPFKINO

Danke für Eure lieben Kommentare zu meinen Armbändern! Bald gibt es wieder neue Bilder...

habt es fein,  

und ein ganz besonders lieber Gruss geht heute an C Punkt!

Sonntag, 14. September 2014

SÁMI-HANDWERK

Ein Urlaubsmitbringsel ganz eigener Art ist ein neues Handwerk, dass ich erlernt habe:

Tenntrådsbroderi  - Zinndrahtstickerei

Diese sehr alte Handwerkskunst kommt aus Sápmi (Lappland) dem Norden Skandinaviens, der Heimat das Sami. Zinn, mit einem Anteil von 4% Silber, wird um einen Kunstfaserfaden gewickelt, das sieht dann beinahe so aus wie eine Gitarrensaite. 


Dieser Zinndraht wird geflochten und das Geflecht auf einen Streifen Rentierleder genäht. Als Verschluss für das Armband dient ein geschnitzter Knopf aus Rentiergeweih. 
Mich fasziniert an diesen Armbändern, dass sie einerseits so schlicht und andererseits so besonders sind. Sie passen zu sportlichem Outfit ebenso wie zu romantischem Stil. Das Leder gibt es in vielen Farben. Mein Material beziehe ich aus Nordschweden.


Willst du mehr über die Armbänder wissen? Meine Armbänder haben einen eigenen Blog bekommen, da kannst du sie ansehen. 
Gern nähe ich dir dein ganz persönliches Sámi - Armband!

Herzlich,