Sonntag, 4. Dezember 2016

Am 4. Dezember ist Barbara - Tag

Im kalten Winter, wenn wir noch in die dunkle Zeit hineingehen, ist der Barbaratag. 
Wenn Frost und Kälte die Welt da draußen bei uns im Griff haben, wenn alle Bäume kahl, die Blumenbeete abgeräumt sind oder nur noch Verdorrtes tragen, dann setzt dieser Tag ein Hoffnungszeichen. 
Der Legende nach war Barbara die Tochter eines reichen und angesehenen Mannes. Als er eine weite Reise machen musste, ließ er seine Tochter in einen Turm sperren um sie vor Einflüssen von Aussen zu bewahren. Als er zurück kommt muss er jedoch feststellen, dass sein Plan nicht aufgegangen ist. Barbara hatte während seiner Reise den christlichen Glauben angenommen, darauf stand in ihrem Land zu dieser Zeit die Todesstrafe. Der entsetzte Vater schleppt seine Tochter vor den Richter und Barbara wird verurteilt. Auf dem Weg in ihre Haft soll sie sich noch einen winterlichen Kirschzweig abgebrochen  und ihn mit in ihren Kerker genommen haben. Dort trieb er Blüten, ein Zeichen der Hoffnung, dass der äußerlich sichtbare Tod nicht das letzte ist und das Leben am Ende siegen wird. 
Daran erinnert der schöne Brauch, am Gedenktag der hl. Barbara, dem 4.12. , in den Garten zu gehen und Zweige von Obstbäumen, vornehmlich der Kirsche, zu schneiden. In der warmen Stube können die Knospen bis zur Weihnachtszeit erblühen. 



Ich wünsche euch einen schönen, 2. Advent
und allen Barbaras einen wunderschönen Namenstag!

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